Christine Börchers und Rudi Völler beim Ehrendank ans Ehrenamt
Ein besonderes Wochenende hat Christine Börchers von der JSG Kachtenhausen/Helpup (TuS Kachtenhausen e. V.) in Berlin erlebt. Vom 22. bis 24. Mai 2026 war sie eine von 30 Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland, die zum „Ehrendank ans Ehrenamt“ eingeladen wurden.
Hintergrund ist der erstmals durchgeführte „Ehrentag“ am 23. Mai, eine Initiative der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt im Auftrag des Bundespräsidenten. Organisiert wurde das Wochenende von den DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger gemeinsam mit der Stiftung der Nationalmannschaft.
Überraschende Einladung
Dass sie überhaupt dabei sein würde, kam für Christine Börchers ziemlich überraschend. Die Bewerbungsphase war kurz und die Plätze stark begrenzt. Umso größer war die Freude, als Mitte Mai die Zusage kam. Diese Einladung ist eine besondere Auszeichnung und Ehre.
In Berlin traf sie auf Menschen, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren – im Sport, in sozialen Projekten oder in der Jugendarbeit. Schnell wurde klar: Trotz aller Unterschiede verbindet sie alle das gleiche Ziel.
Viel Austausch und neue Impulse
Zum Start ging es direkt in den Austausch. In Workshops und Gesprächen standen Themen wie persönliche Belastung im Ehrenamt, Motivation und Zusammenhalt im Mittelpunkt. Sportpsychologin Paula Irsinghausen (Hertha BSC) gab dabei Einblicke in den Umgang mit Herausforderungen und Stress.
Am Samstag folgten weitere Impulse, unter anderem zur Bedeutung von Ehrenamt für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch mindestens genauso wichtig waren die vielen Gespräche zwischendurch – offen, ehrlich und oft sehr persönlich.
Rudi Völler als besonderer Gast
Ein Highlight war der Besuch von Fußball-Weltmeister Rudi Völler. Er nahm sich viel Zeit für Gespräche, erzählte von seinem eigenen Weg und betonte, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Fußball ist. Gerade weil auch er durch das Engagement in seinem Heimatverein geprägt wurde, kam er bei den Teilnehmenden sehr authentisch an.
Pokalfinale als gemeinsames Erlebnis
Am Abend stand dann noch ein weiterer Höhepunkt an: der gemeinsame Besuch des DFB-Pokalfinales im Berliner Olympiastadion. Für viele war es das erste Mal live vor Ort – entsprechend groß war die Vorfreude. Die Atmosphäre im Stadion und das gemeinsame Erlebnis haben das Wochenende noch einmal besonders gemacht.

Viele Eindrücke, die bleiben
Am Sonntag ging es nach einem letzten gemeinsamen Frühstück, Urkundenvergabe und einem unvergesslichem Geburtstagsständchen wieder zurück nach Hause – mit vielen Eindrücken im Gepäck.
Für Christine Börchers bleibt vor allem der Austausch mit den anderen Engagierten in Erinnerung. „Man merkt einfach, wie viel Herzblut überall drinsteckt“, beschreibt sie ihre Eindrücke. Die Tage in Berlin haben ihr noch einmal gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt ist – und gleichzeitig neue Motivation gegeben, sich weiter einzubringen.