Seit einigen Jahren werden in Ostwestfalen spezielle Meisterschaften U14 durchgeführt, in diesem Jahr ging es in das LAZ Nord in Gütersloh. Und die lippischen Teilnehmer waren mit insgesamt 17 Medaillen sehr gut vertreten.

Jonas Wolf bei seinem Siegeswurf mit dem Speer in M12.
Die LG Lippe-Süd brachte acht Mädchen und Jungen an den Start, und diese performten hervorragend: Sechsmal Gold und je fünfmal Silber und Bronze konnten sie mit nach Hause nehmen. Emilia Krüger war in W13 gleich in zwei Disziplinen nicht zu schlagen, wobei sie mit dem Diskus 27,54m und mit dem Speer 29,68m weit warf. Außerdem wurde sie mit 8,02m mit der Kugel Dritte. Das schnellste Mädchen über 75m W13 heißt Hannah Mellies. Mit 10,l08s ließ sie eine große Konkurrenz hinter sich. Fast hätte dies auch über 60mHürden geklappt, doch mit 10,79s musste sie sich um 3/100s mit Platz 2 begnügen. Auch in W12 gab es eine doppelte neue Titelträgerin. Ida Fiebig gewann in W12 nicht nur den Diskuswurf mit 18,57m, sondern anschließend noch den Kugelstoß mit 7,30m. Den sechsten Titel sicherte sich in M12 Jonas Wolf. Nachdem er bereits im Kugelstoß mit 7,20m und im Weitsprung mit 4,27m Dritter und im 60mHürdenlauf mit 11,01s um 4/100m Sekunden auf Platz 2 verwiesen worden war, schleuderte er im Speerwurf sein Gerät auf 28,42m zum Sieg.

Ida Fiebig ist Doppelsiegerin mit Kugel und Diskus W12.
In M13 lief Ben Voth ein mutiges erstes Rennen über 800m überhaupt und wurde dafür in 2:39,86min mit Silber belohnt. Dieselbe Platzierung sicherten sich Mika Ecsedy über 800m M12 in 2:40,37min und Johann Viehrig über 60mHürden in 12,75s, nachdem er vorher schon jeweils Dritter im Speerwurf mit 25,96m und im Hochsprung mit 1,30m geworden war.
Bei der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen schnitt Max P. im Weitsprung M11 mit starken 4,19m am besten ab. Bei der LG Lemgo war dies Amelie Gröger mit Platz 5 über 800m W13 in 2:47,67min. Weitere Teilnehmer beider lippischer Vereine freuten sich mit ihren Eltern über ihre ersten Erfahrungen auf dieser Ebene.
Abschließend äußert der Autor seine persönliche Verwunderung darüber, dass Kinder der U12 ausschließlich mit ihren Vornamen genannt werden sollen. Die Begründung mit dem „Datenschutz“ erscheint ihm dabei nicht recht nachvollziehbar.
Alle weiteren Ergebnisse über FLVW/Termindatenbank.
[Klaus Brand]